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Wer darf einen Waffenschein haben?

Grundsätzlich kann jede Person einen Waffenschein beantragen, ob so ein Dokument genehmigt wird, seht auf einem anderen Blatt. Für einen Waffenschein gelten strenge Richtlinien, bis eine Genehmigung erfolgt. Zuerst muss die betreffende Person geistig in der Lage sein mit einer Waffe umzugehen und weiterhin muss ein berechtigtes Interesse für den Besitz bestehen. Zusätzlich müssen später die Waffen sicher gelagert werden, damit keine unbefugte Person an die Schusswaffen herankommt. Bevor der Antragsteller die Erlaubnis ausgehändigt bekommt, muss nachgewiesen werden, dass er mit der entsprechenden Waffe umgehen kann und es ist zusätzlich ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich. Personen, welche mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, kann der Waffenschein verweigert werden. Außerdem ist später der Waffenschein aller 3 Jahre zu verlängern. Bestehen bei den Behörden Bedenken, so kann das Dokument wieder entzögen werden.

Richtige Waffen besitzen Jäger, Polizisten oder einige Sicherheitsbeamte, welche hochrangige Persönlichkeiten beschützen müssen. Beim Einsatz der Schusswaffe muss immer die Verhältnismäßigkeit gegeben sein. Eine Bedrohung von Leib und Leben für sich selbst oder anderen Personen kann den Einsatz einer Schusswaffe rechtfertigen.

Sicherheitsbedürfnis von Taxifahrern

Manchmal beantragen Taxifahrer einen Waffenschein, da sie sich bei ihrer Arbeit bedroht fühlen. Eine scharfe Schusswaffe kann in diesem Fall nicht genehmigt werden. Die Gefahr ist viel zu groß, dass bei Schüssen in einem Fahrzeug auch

Polizisten dürfen einen Waffenschein haben

Polizisten dürfen einen Waffenschein haben

unbeteiligte Menschen getroffen werden. Außerdem kann der Täter dem Fahrer die Waffe im Gerangel auch entreißen. Die Taxifahrer haben allerdings die Möglichkeit, sich die kleine Waffenbesitzkarte für Gas- oder Schreckschusswaffen zu besorgen. Auch mit diesen Waffen ist sorgsam umzugehen, denn es können schwere Verletzungen die Folge sein.

Die kleine Waffenbesitzkarte

Es gibt allerdings für viele Menschen eine andere Möglichkeit, sich gegen Angriffe zu schützen. Es kann der “Kleine Waffenschein” beantragt werden. Es müssen allerdings die Voraussetzungen wie bei dem normalen Waffenschein vorhanden sein. Sind die Bestimmungen erfüllt, so darf der Nutzer Signal- und Reizgaswaffen bei sich tragen. Auch eine Schreckschusspistole kann sich gekauft werden. Allerdings dürfen diese Waffen nicht bei öffentlichen Veranstaltungen, Demonstrationen oder auf Jahrmärkten getragen werden. Auch das Herumballern in der Öffentlichkeit ist nicht erlaubt, dafür gibt es vorgesehene Plätze.

Illegaler Waffenbesitz

Menschen, welche Waffen oder ähnlich gefährliche Gegenstände illegal besitzen, können bis zu fünf Jahren mit Gefängnis oder in leichten Fällen mit Bewährung bestraft werden. Besonders hart sind die Strafen, wenn gegen das Kriegswaffengesetz verstoßen wurde. Einige Sammler finden auf alten Kriegsschauplätzen heute noch scharfe Munition und lagern diese in ihrer Garage. Werden die Sammler erwischt, so sind in diesem Fall mit einer Bestrafung nicht unter 5 Jahre zu rechnen.